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© Kurt Mühlenhaupt Museum

Die Skulpturen

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Kurt  Mühlenhaupt kehrte aus dem Krieg mit einem versteiften Handgelenk und einem dauerhaft verletzten Bein zurück. Selbst er erkannte, dass er mit diesen Beeinträchtigungen kein Bildhauer mehr werden konnte. So wurde er Maler. Erst mit fünfzig Jahren  konnte er ausschließlich von seiner Kunst leben.

Im Alter von sechzig Jahren nahm er an einem Wettbewerb für einen Brunnen am Berliner Mariannenplatz teil, den er zu seinem  großen Schrecken gewann. Bis dahin hatte er nur kleine Figuren aus Ton gefertigt. Um sich an den Aufbau  großer Skulpturen heranzutasten, entstanden die ersten DU-DU Zwerge. An den Feuerwehrmännern des Mariannenbrunnens arbeitete er zwei Jahre. Als er damit fertig war, entstand in jedem Sommer ein neuer Zwerg. Die Bildhauerei war sozusagen sein Sommervergnügen geworden.

Wer den Hof betritt, wird von freundlichen Menschen, wunderlichen Tieren und steinernen Zwergen begrüßt. Die merkwürdigen Wichtel tragen Tische, spitzen unter Rosenstöcken hervor und spucken Wasser in den Teich. Die grauen und bunten Du-Dus sind die steinernen Träger von Kurtchen´s Lebensphilosophie. Ein Du-Du, das bist Du und das bist Du, der Du bereit bist, dich anzuschließen, um die Verhältnisse wenigstens ein klein wenig besser und gerechter zu machen, und um aufzubrechen in eine neue heile Welt. Die Wichtel haben sogar Ihre eigene Akademie gegründet, damit wir Menschen von ihnen lernen. Sie philosophieren vergnüglich über das Glück, den Teufel und die verschiedenen Arten der Liebe.

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